Maschinenbau-Innovationen: Werkzeuglose Lasersysteme der „Digicut“-Baureihe

Positive Auftragsentwicklung bei POLAR-Mohr

POLAR in der Presse

Positive Auftragsentwicklung

Infolge der guten Nachfrage aus der grafischen Industrie auf das gut differenzierte Portfolio schaut man bei der Firmengruppe Polar-Mohr zuversichtlich in die Zukunft.

Hinter der Firmengruppe stehen zwei Fertigungsstätten für das Schneidprozess-Portfolio: Das Hauptwerkin Hofheim im Taunus produziert Schneidmaschinen, Schneidsysteme und dazugehörige Komponenten,eine Fabrik im fernöstlichen Shanghai stellt Schneidmaschinen für Asien her. Kartonier- und Verpackungsmaschinen-Spezialist ist das Unternehmen Dienst Verpackungstechnik in Hochheim am Main. 450 Mitarbeiter werden bei der Firmengruppe beschäftigt (rund 300 am Stammsitz in Hofheim), darunter werden circa 30 Auszubildende hierzulande für den eigenen Bedarf qualifiziert. Offenbar trifft das Unternehmen bei der Auswahl von Berufsnachwuchs öfters ins Schwarze: „Unsere Auszubildenden zeigen großes Interesse, und wer bei Polar bleiben will, wird in der Regel auch übernommen.

In jüngster Zeit konnten wir die Anzahl der jungen Beschäftigten erhöhen“, sagt Dr. Markus Rall, seitdem Jahr 2012 Geschäftsführer bei Dienst und Polar-Mohr.

Schneidlinien mit Pufferregalen

Derzeit ist eine Entwicklung bei Polar-Mohr auffällig: Obgleich das Geschäft mit klassischen Schneidmaschinen aktuell etwas schleppend verlaufe, wäre die Resonanz der Kunden auf Schneidsysteme mit hoher Automatisierung deutlich gestiegen. „Speziell mit Schneidanlagen wie PACE (Polar Automation for Cutting Effiency), unserem Etikettensystem DC-11 für die Fertigung von gebündelten Stanzetiketten und diversen Sondermaschinen sind wir bis ins Jahr 2020 hinein gut gebucht“, erzählt Dr. Rall.

Gleichwohl erfreuten sich Schneidlinien mit teilweise integrierten Pufferregalen als Zwischenspeicher für Papier und Karton zum Inline-Einsatz in Internet-Druckereien einer großen Nachfrage. Jährlich werden viele hundert Schneidmaschinen und Schneidanlagen installiert – und etwa ebenso viele Komponenten verkauft.

Dieses Jahr seien im Vergleich zu 2018 doppelt so viele Schneidanlagen für die integrierte Papierverarbeitung verkauft worden. Mehrere Tonnen Material gilt es pro Schicht zu bewegen: Hierbei wären Greifer-, Dreh- und Liftsysteme wichtig, damit zugunsten der Ergonomie die körperlichen Belastungen des Bedienerpersonals vermindert oder sogar ausgeschlossen werden. Sicher ist man sich bei Polar-Mohr: Infolge der Automatisierung in der Papierverarbeitung wären stärkere Kostensenkungen und höhere Wirtschaftlichkeit als im Drucksaal selbst möglich.

Automatisierung fürs Bedienerpersonal

„Unsere Exportquote liegt heute bei 85 Prozent“, sagt Dr. Rall. „Diesen Erfolg verdanken wir dem Vertriebskanal der Heidelberger Druckmaschinen AG, in den Polar-Mohr strategisch eingebunden ist, sowie bestehenden und kürzlich neu akquirierten Fachhändlern weltweit.“ Relevante Märkte würden heute sowohl Europa (ungefähr jeder zweite Kunde ist in Europa ansässig), Nord- und Südamerika sowie Asien darstellen. Jedoch leiden besonders die Druckereien und Buchbindereien in den industrialisierten Staaten unter eklatantem Fachkräfte-Mangel. Gerade angelerntem Bedienerpersonal können solche Automatisierungs-Features wie die Schneid-Software „Compucut“ oder auch moderne Komponenten für das Beladen, Rütteln, Puffern/Fördern, Schneiden/Stanzen sowie Entladen und Banderolieren helfen.

Ständige Relevanz hat für Polar-Mohr aber auch die Ersatzteile-Thematik: Deshalb gibt es ein nach industriellen Maßstäben errichtetes Hochregallager am Stammsitz in Hofheim. Hiermit wird dem Kunden eine hohe Verfügbarkeit der Ersatzteile garantiert – 95 Prozent werden noch am Tag der Bestellung auf den Weg gebracht. Aufgrund der hohen Maschinenqualität und des entsprechend langen Maschinen-Lebenszyklus‘ werden  Ersatzteile für bis zu 25 Jahre vorgehalten.

Sorgfältig differenziertes Portfolio

Vorteile bietet das Unternehmen gewiss aufgrund des gut differenzierten Portfolios; dieses umfasst hydraulische Schneidmaschinen der „D“-Baureihe für Anwender im Digitaldruck, deren Vertrieb sowohl über Heidelberg als auch über Mohr erfolgt, sowie Schnellschneider der „N“-Baureihe für den regelmäßigen Einsatz.

Weiteren Aufwind habe Polar-Mohr durch die Diskussion rund um Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Kunststoff-Vermeidung erhalten: Deswegen kommen die Schneid-/Stanzsysteme für bogenbasierte Papier-Nassleim-Etiketten wieder öfters ins Gespräch.

Darüber hinaus werden mit den innovativen, werkzeuglosen Lasersystemen der „Digicut“-Baureihe („Eco“, „Plus“, „Pro“) Kunden z.B. aus der grafischen Industrie (besonders Internet-Druckereien) und aus der Verpackungsbranche akquiriert. Insgesamt sehe sich Polar-Mohr bei Entwicklung, Konstruktion und Produktion von Schneidprozess-Technik der Automation und Effizienz, Ergonomie und Interaktion verpflichtet. Demnach könnten Besucher der Printmedia-Weltleitmesse Drupa 2020 in Düsseldorf interessante Innovationen aus dem Portfolio des Hofheimer Unternehmens erwarten.

Umfangreiche Auswahl und Serviceofferten

Aktuell ist die Marke Mohr der Adolf Mohr Maschinenfabrik GmbH & Co.KG in Hofheim an das Corporate Design der Polar-Gruppe angepasst worden. Mohr bietet mit „Cutting on Demand“ professionelles Equipment für den Schneidprozess im Digitaldruck-Markt. Unter dieser Marke sind die Schneidmaschinen D 56, D 66 und D 80 jeweils in den Ausführungen „Eco“ und „Plus“, die Vernetzungs-Software „Compucut“, der Dreiseitenschneider BC 330 und der Laserschneider „Digicut Eco“ zu haben.

Innerhalb des Mohr-Online-Shops sind Verbrauchsmaterialien und Zubehör für Mohr-Schneidemaschinen und Polar-Schnellschneider erhältlich. Derzeit umfasst das Sortiment mehr als 130 Artikel, unter anderem Messer in diversen Gütestufen (HSS, Hartmetall, Premium), Kunststoff- und Nylon-Schneidleisten, „Guillo-Crease“ Rillleisten, Nutzenwinkel zum Ausrichten des Schneidgutes oder auch Banderoliermaterial für Polar-Bündler.

Großen Stellenwert hat der After Sales Service, der von über 30 Mohr-Vertretungen weltweit unterstützt wird. Servicetechniker kommen zur Montage neuer Anlagen und Systeme zum Einsatz, auch gibt es für Polar-/Mohr-Maschinenbediener praxisgerechte Anwenderkurse. Aufgrund des Baukasten-Systems wird eine hohe Verfügbarkeit von Ersatzteilen garantiert. Das vollautomatisierte Hochregallager in Hofheim wartet mit einer Verfügbarkeit von 95 Prozent der aktuellen Serie auf. Lieferung erfolgen in Europa binnen 24 Stunden. Angaben des Lieferanten zufolge, können ab Hochregallager insgesamt 30 Sendungen mit je drei Positionen pro Stunde versandt werden.

Informationen: www.mohr-shop.com

Quelle: Frank Baier | bindereport 11/2019 | www.bindereport.de

November 2019

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Leiter Marketing - Frank Mayer
Telefon: +49 (0) 6192 204-226
E-Mail: frank.mayer@polar-mohr.com

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